Kala Namak

Kala Namak

Dez 15, 2019 | Vegan Basics

Immer und immer wieder müssen sich Veganer mit der Frage auseinandersetzen, warum sie Produkte wie Tofu-Würstchen, Schnitzel oder Käse essen. Die Gegenfrage lautet hier: Warum denn nicht?

Ich bin Veganerin geworden, weil ich das ganze Leid, die Qualen und die unaussprechliche Ungerechtigkeit nicht mehr unterstützen möchte. Weder mit Fleisch noch mit Milchprodukten, Honig, Eiern, Wolle oder Leder. Und ich habe aufgehört tierische Produkte zu essen, weil sie ganz einfach nicht gesund sind. Ich hab dagegen NICHT damit aufgehört, weil ich sie nicht mochte. Und genau deshalb freue ich mich natürlich, wenn es entsprechende Ersatzprodukte gibt, die einem den Geschmack ein Stück weit “zurückgeben“. Wobei ich hier ungern von Ersatz- sondern vielmehr von Alternativprodukten spreche. Denn wonach schmecken Wurst und Fleisch letztendlich? Nach Gewürzen, Räucheraromen und Salz. Und genau deswegen kommen Alternativprodukte zum Einsatz 🙂 (Allerdings soll hier nicht der Eindruck entstehen, wir würden uns ausschließlich von diesen Produkten ernähren. Sie werden lediglich immer mal wieder in unseren Ernährungsplan eingebaut)
Ich würde aber mal vermuten, dass es in diesem Punkt vielen von euch ganz ähnlich geht. Deshalb hab ich heute eine gute Nachricht für alle, die den Geschmack und die Aromen von Rührei oder einem hartgekochten Frühstücksei vermisst haben:
Das Wundermittel heißt Kala Namak. Auch Schwarzsalz oder indisches Salz genannt. Das leicht rötliche Salz verleiht Avocado, Tofu oder dem klassischen Butterbrot den typischen Ei-Geschmack. Denn es enthält nicht nur Natrium und Chlorid, sondern auch spezielle Schwefelverbindungen. Das Salz ist vulkanischen Ursprungs und stammt hauptsächlich aus Indien und Pakistan. In einer vielseitigen veganen Küche darf das Salz meiner Meinung nach nicht mehr fehlen. Auch in der ayurvedischen Ernährung findet es häufig Anwendung. In Indien wird es oft in Currys oder Chutneys verwendet. Und es lassen sich noch viel mehr Gerichte damit verfeinern. Zum Beispiel lässt sich Naturtofu ganz easy in das perfekte Rührei verwandeln. Und eine Avocado wird mit einer Prise Kala Namak zum hartgekochten Ei. Ein super einfaches Rührei-Rezept findet ihr übrigens hier auf dem Blog.
Übrigens: Das Salz gibt es mittlerweile in vielen gut sortierten Supermärkten. 

Habt ihr das aromatische Salz schon mal probiert?

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schon gesehen?

Engelsaugen

Engelsaugen, manche nennen sie auch Husarenkrapfen, sind ein Klassiker in der Plätzchendose. Was ihr dafür braucht? Zucker, vegane Margarine, Mehl, Mandeln, Stärke und Gelee.

Snow Puffs

Snow Puffs kommen eigentlich aus Japan und werden dort nicht (nur) an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über gegessen. Sie sehen toll aus und schmecken auch so. Aber probiert’s am besten einfach selbst.

Artischocken zubereiten

Artischocken zubereiten – auf den ersten Blick gar nicht mal so einfach. Auf den zweiten aber schon. Hier zeig ich euch, wie’s geht.

Mini-Christstollen

Nachdem ich mit meinem ersten Versuch, Christstollen zu backen, grandios gescheitert bin, hab ich mal versucht, Christstollen im Mini-Format zu machen. Ist so viel einfacher, aber genauso lecker.

Kürbis-Lauch-Eintopf

Kürbis-Lauch-Eintopf: Das perfekte Rezept für kalte Herbsttage. Schmeckt super mit Hirse, kann aber auch mit Reis, Quinoa oder Kartoffeln kombiniert werden.

Kürbis-Linsen-Eintopf

Der cremige Kürbis-Linsen-Eintopf ist mit Chili und wärmenden Gewürzen das perfekte Essen für kältere Herbsttage.

Kürbis-Kichererbsen-Salat

Der Kürbis bringt eine leicht Süße in den Salat, die Kichererbsen und der Feldsalat das Herzhafte. Für mich die perfekte Kombi!

Vegane Kürbispizza

Kürbis ist ein echter Allrounder. Zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, frischem Thymian und veganem Käse ist er der perfekte Belag für diese vegane Kürbispizza.

Veganer Marzipankuchen

Du bist Marzipan-Fan? Dann ist das hier dein Kuchen! Zusammen mit dem Schokoguss ist er ein echtes Geschmacks-Highlight.

Was wir niemals sehen

Timo Stammberger fotografiert Orte, die wir niemals zu Gesicht bekommen. Er fotografiert Schweine, die ihr Dasein in stickigen, dunklen und trostlosen Anlagen fristen müssen oder Hühner, die in enge Käfige gezwängt sind. Mit seiner Arbeit möchte er die Stimmen derer verstärken, die in unserer Gesellschaft nicht gehört werden.

Pin It on Pinterest

Das Leben ist schöner, wenn man teilt.

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden und zeige ihnen, wie lecker vegan ist.

Das Leben ist schöner, wenn man teilt.

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden und zeige ihnen, wie lecker vegan ist.